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Die Metabolic Diät - Maximierung des Energiestoffwechsels
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Die Metabolic Diät

 

 

Als Dr. Mauro Di Pasquale Mitte der 90er Jahre ein Buch über die anabole Diät veröffentlichte, staunten die Anhänger der Bodybuilding-Szene nicht schlecht.

 

Eigentlich ähnelte die neuartige Diät der bereits bekannten Atkins-Diät sehr. In einem Punkt unterschieden sie sich jedoch: während die Atkins-Diät nicht für den Aufbau maximaler Muskelmasse geeignet war, versprach Di Pasquale das Gegenteil.

Die anabole Diät sollte dem Muskelaufbau dienen – das war damals fast schon eine kleine Revolution.

 

Während überall propagiert wurde, dass Kraftsportler und Bodybuilder alle Nahrungsfette streichen sollten, besagte die anabole Diät, dass man nunmehr den größten Teil der Nahrung in Form von fetten Speisen zu sich nehmen und dafür alle Kohlenhydrate von der Speisekarte verbannen sollte.

 

Die Verwirrung unter den Sportlern war vollkommen perfekt, als Di Pasquale empfahl, fotolia_22120720_xs neu mslischale.jpg - 89.89 Kbdiese kohlenhydratfreie Ernährung auch noch nach etwa fünf oder sechs Tagen für zwei Tage (Wochenende) zu unterbrechen und dann wahre Fressorgien mit Fast Food und ähnlichen Nahrungsmitteln zu feiern.

 

Niemandem war klar, wie man sich fast nur von Fetten und Proteinen ernähren kann, ohne dabei auch nur ein Gramm zuzunehmen.

 

Auch heute noch ist die anabole Diät eine sehr umstrittene Ernährungsform. Im Laufe der letzten Jahre hat sie jedoch wieder deutlich an Beliebtheit gewonnen, wenn auch nur zu kurzfristigen Diätzwecken.

 

Ihr fragt euch jetzt sicher, wie die anabole Diät eigentlich funktioniert. Dann solltet ihr jetzt unbedingt weiterlesen, denn wir bringen Licht ins Dunkel:

 

Körperliche Vorteile

 

Dr. Mauro Di Pasquale sieht den größten Vorteil der anabolen Diät darin, dass sie die Wirkung von anabolen Steroiden imitieren kann. Auch ohne die Einnahme von Steroiden wird ein ähnliches hormonelles Milieu auf ganz natürliche Art erzielt.

 

Dadurch werden auch die Nebenwirkungen eingedämmt, die für AAS typisch sind. Während der Anteil an Körperfett gering gehalten wird, können gleichzeitig optimal die Muskeln aufgebaut werden. Dazu sollen die Big 3 verbessert werden, das sind die drei anabolen Hormone Insulin, Testosteron und das Wachstumshormon.

 

Alle drei Botenstoffe sollen im Verbund dafür sorgen, dass ein größtmöglicher Aufbau an Muskeln erreicht wird. Dabei sind das Wachstumshormon und das Testosteron die anabolen Hormone im Rahmen des Fettstoffwechsels.

 

Diese sollen durch die hohe Zufuhr an Fetten in der Ernährung in Schwung gebracht werden. Das Insulin, das für den Kohlenhydratstoffwechsel zuständig ist, soll am Wochenende wirksam werden. Diese beiden Ladetage sind völlig kohlenhydratbetont.

 

Im Normalfall stehen diese drei Hormone in einer Art Wechselwirkung zueinander, vor allem Insulin und das Wachstumshormon. Durch den Wechsel zwischen fettreicher und kohlenhydratreicher Ernährung, soll es aber zu einer parallelen Aktivierung der drei Hormone kommen, was vor allem während der Ladephase einen enorm anabolen Zustand herbeiführen soll.

 

Laut Di Pasquale ist die Erhöhung des Testosteronspiegels eher als langfristige Wirkung zu betrachten. fotolia_7365517_xs e zucker.jpg - 84.99 KbDas Wachstumshormon und das Insulin sind eher kurzfristig manipulierbar.
In den Zeiten, in denen die Ernährung fett- und proteinbetont ist, wird auf Dauer eine natürliche Steigerung des Testosteronspiegels sichergestellt. Auch über die Ladetage bleibt dieser Wert weiterhin erhöht, vorausgesetzt, dass es sich nur um wenige Tage handelt.

 

Während der Ladephase kommt es zu einer extremen Erhöhung des Blutzuckerspiegels und parallel dazu steigt der Insulinwert an. Hervorgerufen wird diese Wirkung durch die Mast mit Kohlenhydraten. Durch den überdurchschnittlichen und plötzlichen Anstieg des Insulinspiegels wirkt dies wie starker Stress auf den Körper und das Wachstumshormon wird verstärkt ausgeschüttet.

 

Während der kohlenhydratarmen Phase wirken im Wesentlichen Testosteron und das Wachstumshormon anabol. An den Ladetagen kommen dann noch das Insulin als ein stark anaboler Wirkstoff hinzu. In der Theorie scheint die Steigerung der Big 3 also zu funktionieren. Gleichzeitig werden die katabolen Prozesse im Organismus reduziert, wobei der Cortisolspiegel verringert wird.