You are here: Home Ernährung- Übersicht Vitamine und Mineralstoffe
Beitragsseiten
Vitamine und Mineralstoffe
Vitamine und Mineralstoffe seite 2
Alle Seiten

Vitamine und Mineralstoffe – ein Muss für Sportler

 

Wenn wir Sport treiben, verwertet unser Körper Sauerstoff und baut Schlackenstoffe ab. Die Ausprägung dieser Vorgänge hängt natürlich stark von unserem Trainingszustand ab, aber auch von unserer Ernährung und der damit verbundenen Nährstoffversorgung.

Ein weiterer Prozess, der beim Trainieren in unserem Körper stattfindet, ist die Entstehung von freien Radikalen. Unser Organismus ist nicht dazu in der Lage, fotolia_6133409_xs e obstkorb.jpg - 82.81 Kbsie komplett abzuwehren. Gewinnen die freien Radikale die Überhand, dann werden unsere Muskeln anfälliger für Verletzungen, wir reagieren allergisch und neigen zu Infektionen oder ähnlichem. Wir können diese unschönen Nebeneffekte nur vermeiden, indem wir unseren Körper ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Diese Stoffe wirken nämlich wie kleine Helfer, die die freien Radikale abfangen. Auf den folgenden Seiten erfahrt ihr mehr über die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe.

 

Das große C

 

Vitamin C festigt unsere Sehnen, Bänder, Knochenansatzbereiche und natürlich auch unsere Muskeln. Außerdem wirkt es als Radikalfänger und schützt uns folglich vor einer Überbelastung mit freien Radikalen. Darum ist es wichtig, dass wir täglich eine Menge davon zu uns nehmen. Aber Achtung: übertreibt es nicht! Denn auch das sehr gesunde Vitamin C hat seine Nachteile. Es reagiert leider ziemlich sauer, was einem Sportler mit seiner ohnehin schon eher sauren Stoffwechsellage natürlich schadet. Obst, Gemüse und Grüntee enthalten große Mengen an Vitamin C und gehören deshalb unbedingt auf euren Speiseplan. Wenn ihr das Vitamin in Kapsel- oder Pulverform zu euch nehmen wollt, dann spült es nicht mit heißen Getränken runter, denn es ist sehr temperaturempfindlich.

 

E wie Ergänzung

 

Auch ein Vitamin C braucht Mitspieler. In unserem Fall handelt es sich dabei um das Vitamin E. Es senkt die Gefahr dafür, dass wir uns bei extremen Ausdauerübungen Muskelschäden zuziehen. Vitamin E ist beispielsweise in Getreide, Nüssen, Eiern, Milch und Pflanzenölen enthalten. Bedenkt, dass das Vitamin fettlöslich ist und darum bevorzugt zur Hauptmahlzeit eingenommen werden sollte.

 

Magnesium, ein Alleskönner

 

Magnesium ist der wohl wichtigste Mineralstoff überhaupt. Es aktiviert fast alle Enzyme, die unseren Energiestoffwechsel beeinflussen. Außerdem überträgt es Informationen vom Nerv zum Muskel und der Muskelkontraktion, wodurch schmerzhafte Krämpfe vermieden werden können. Sorgt dafür, dass ihr immer gut mit Magnesium versorgt seid. Da es über den Schweiß ausgeschieden wird, müsst ihr größere Mengen zu euch nehmen, wenn ihr trainiert. Es ist in unzähligen Lebensmitteln enthalten, beispielsweise in Blattspinat, Haferflocken, Vollkornprodukten, Kartoffeln, Fisch, Orangen und sogar in der sonst so schädlichen Schokolade (was übrigens nicht heißen soll, dass ihr euch ab sofort mehr Schokolade genehmigen sollt!). Nehmt Magnesium bitte nicht in Verbindung mit Calcium zu euch, denn die beiden Stoffe behindern sich gegenseitig. Gegen ein fertiges Multimineralpräparat ist allerdings nichts einzuwenden.